Navigieren Sie einfach durch unser Leistungs-Glossar und entdecken Sie die wichtigstens Fakten zu Diagnostik-, Therapie- & Behandlungsmöglichkeiten.
Im Sinne eines maximalen Behandlungserfolges kommen bei uns moderne, standardisierte Operationstechniken
zum Einsatz. Wir führen ambulante sowie stationäre Eingriffe durch. Gerade auf unseren Schwerpunktgebieten
profitieren die Patienten von unserer Qualifikation, unserer Erfahrung durch hohe Fallzahlen und der daraus
resultierenden Kompetenz.
Die enge Zusammenarbeit der Hanse Chirurgie mit den Hausärzten und mit unseren
Kooperationspartnern gewährleistet eine lückenlose Betreuung bis hin zur postoperativen Therapie.
Wir sprechen auch Englisch, Französisch, Italienisch und Dänisch.
Sie sind unser wichtigster Partner, wenn es darum geht, Ihre Gesundheit zu schützen und zu erhalten.
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Operativer Ersatz eines Gelenkes infolge degenerativ oder unfallbedingten Verschleißes mit typischen Beschwerden und Veränderungen im Röntgenbild.
Beschwerden in Zusammenhang mit einem Gelenkverschleiß werden gesondert für das jeweilige Gelenk aufgeführt (s. Abschnitt „Gelenkchirurgie“).
Grundsätzlich wird eine möglichst knochensparende Versorgung gewählt, um den Austausch der Prothese, der meist nach ca. 10-15 Jahren erforderlich wird, zu erleichtern. An der Schulter favorisieren wir die sog. Kappenprothese, während sich an der Hüfte die sog. Kurzschaftprothese, am Knie der sog. Oberflächenersatz anbietet. Den Prothesentyp werden wir bereits präoperativ anhand einer Planungszeichnung am Röntgenbild ermitteln, auch wird meist bereits dann entschieden, ob eine zementierte oder eine zementfreie Verankerung der Prothese erfolgen soll. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Gelenk unter der Rubrik „Gelenkchirurgie“.
ca. 8 - 10 Tage
ca. 2 Monate
Mit einer Inzidenz von 5% relativ häufige, entzündliche Erkrankung der Schulter, die v.a. Frauen im mittleren Lebensalter betrifft. (Synonym: Frozen Shoulder, adhäsive Kapsulitis). Die Ursache ist unbekannt, seltener tritt die Erkrankung nach Operationen oder Unfällen auf.
Stadienabhängig zunächst ausgeprägte (nächtliche) Schmerzen mit zunehmender Bewegungseinschränkung, später Einsteifung des Gelenkes mit Rückgang der Schmerzproblematik. Über Monate anschließend spontane Wiederherstellung.
Physiotherapie im schmerzarmen oder -freien Intervall, bei schweren Verläufen ist ein orales Kortisonstufenschema angezeigt. Eine arthroskopische Kapsellösung bietet sich in Ausnahmefällen an.
Motorische Ersatzoperationen – in Kooperation
Klinische Untersuchung, Röntgenuntersuchung und Untersuchung durch einen Neurologen. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Kernspintomografie.
Umlagerung von Sehnen und Muskeln, gegebenenfalls kombiniert mit Gelenkversteifungen.
In der Regel sollten die Operationen in Vollnarkose durchgeführt werden. Ein stationärer Klinikaufenthalt von 1–2 Wochen ist sinnvoll.
Eine Ruhigstellung wird für 6 Wochen durchgeführt.
1–2 Wochen
6 Wochen
Inhalte folgen.
Klinische Untersuchung und Röntgenuntersuchung. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Computer- oder Kernspintomografie.
Konservativ durch Ruhigstellung oder operativ mit einem geeigneten Osteosyntheseverfahren.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung hängt von der Fraktur und dem operativen Verfahren ab. In der Regel dauert die Ruhigstellung in einer Schiene zwischen 2 und 6 Wochen.
1 Tag ambulant
3 Tage stationär
Inhalte folgen.
Zerreissung der Bandstrukturen, die das Schlüsselbein im Gelenk zur Schulterhöhe sichern. Häufig nach direktem Schulteranprall bei Sportlern oder Zweiradfahrern.
Sichtbares Heraustreten des Schlüsselbeins aus dem Gelenk, Klaviertastenphänomen.
Vollständige Luxationen werden operativ mit einer sog. Hakenplatte versorgt. Inzwischen kann die operative Stabilisierung auch in arthroskopischer Technik erfolgen. Chronische oder veraltete Luxationen müssen aufwendiger angegangen werden, z.B. mit Teilentfernung des Schlüsselbeinendes und Bandplastik (OP nach Weaver-Dunn).
Inhalte folgen.
Endoskopische Enddarmuntersuchung: Vor einer Behandlung von Analfissuren ist eine endoskopische Spiegelungsuntersuchung erforderlich. Hierdurch ist die exakte individuelle Planung der nicht operativen Therapie (Salben-/ Analdehner) oder der notwendigen Operation möglich.
Individuelle stadiengerechte Analfissurbehandlung: Je nach Ausdehnung des Befundes kommt eine nicht operative Behandlung mit Salbe allein, mit Salbe und Analdehnung oder in ausgeprägten Fällen eine operative Behandlung mit Umschneidung der Fissur und evtl. einer Muskeleinkerbung in Frage.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 7–14 Tage
Endoskopische Spezialuntersuchung: Zur genauen Operationsanzeige ist eine endoskopische Spezialuntersuchung (Manometrie, Druckmessung und pH-Metrie, Säuremessung) erforderlich, die von der Endoskopie Abteilung des Bethesda AK Bergedorf durchgeführt werden kann.
Laparoskopische Fundoplikation: Über 5 kleine Einschnitte in die Bauchwand kann per Bauchspiegelung die Einengung der Zwerchfelllücke und die notwendige, individuell angepasste Manschettenbildung (Nissen oder Toupet) präzise und sicher durchgeführt werden.
Erfahren Sie mehr auf www.hanse-hernienzentrum.de
4–5 Tage
ca. 3 Wochen
Inhalte folgen.
Engesymptomatik meist unter dem Schulterdach mit Schädigung von Schleimbeutel und Rotatorenmanschette., häufigste Diagnose im Bereich der Schulter.
Schmerzen bei Überkopfbewegungen, gestörte Nachtruhe mit Erwachen beim Liegen auf der betroffenen Schulter.
Diese erfolgt zunächst konservativ. Neben entzündungshemmenden Schmerzmitteln (nicht-steroidale Antirheumatika, NSAR) kommen Injektionen und Krankengymnastik zum Einsatz. Eine Operation bestehend aus Schleimbeutelentfernung und Erweiterung des Subakromialraumes ist nur bei Versagen der konservativen Behandlung oder begleitenden Sehnenschäden erforderlich. Dieser Eingriff wird in Schlüssellochtechnik (arthroskopisch) durchgeführt.
Ultraschalluntersuchung der Gallenblase und der Gallenwege: Die Untersuchung ermöglicht mit hoher Zuverlässigkeit die Darstellung von Gallensteinen und Entzündungen der Gallenblase. Der optimale Operationszeitpunkt kann sicher festgelegt werden.
Manchmal sind weiterführende endoskopische Untersuchungen vor einer Operation notwendig.
Laparoskopische Cholecystektomie In über 98 % der Fälle kann die Gallenblasenoperation laparoskopisch per Bauchspiegelung in „Schlüssellochtechnik“ über 3 Hautschnitte von je zwischen 2 mm bis zu ca. 1 cm Länge durchgeführt werden.
2–3 Tage
ca. 7–14 Tage
Heraustreten (Verrenkung, Luxation) der Kniescheibe (Patella) aus ihrem Gleitlager, meist zur Außenseite, entweder in der Folge eines Unfalls (traumatisch) oder anlagebedingt im Rahmen alltäglicher Bewegungen (habituell).
Unmittelbare Bewegungsblockade, starke Schmerzen, Belastungs- und Gangunfähigkeit, bei anlagebedingter Konstellation ggf. vermehrte X-Beinstellung, vermehrte Außendrehung des Beines in der Hüfte und laxes Bindegewebe.
Die unfallbedingte Erstluxation beim Erwachsenen kann einem konservativen Therapieversuch mit Anlage einer Schiene zugeführt werden. Habituelle Patellaluxationen des jungen Menschen werden operativ versorgt. Hierbei wird der innenseitige Halteapparat der Kniescheibe in minimal-invasiver Technik verstärkt (sog. MPFL-Plastik). Werden die Luxationen durch knöcherne Anomalien unterhalten, ist eine aufwendigere Rekonstruktion am Knochen erforderlich.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 6 Wochen
Riss der Sehnenplatte, die den Oberarmkopf von drei Seiten umschliesst, und für eine kraftvolle Abspreizung sowie Drehung des Armes verantwortlich ist. Häufig verschleißbedingt ohne Unfall.
Eingeschränkte Dreh- und Abspreizfähigkeit des Armes, Kraftverlust, Schmerzen.
Diese ist überwiegend operativ ausgerichtet mit Refixation der Sehne am Oberarmkopf und erfolgt je nach Rißgröße, -lokalisation und –form entweder rein arthroskopisch oder in offener Technik. Bei sehr grossen oder veralteten Rupturen mit bereits stattgehabtem Umbau der Sehne ist eine Naht nicht mehr möglich. Dann muss ggf. eine Sehnenverlagerungsoperation (Latissimustransfer) oder eine Sehnenersatzplastik mit Fremdmaterial durchgeführt werden. Weist das Gelenk infolge der Ruptur bereits eine pathologische Verlagerung des Drehzentrum mit Zeichen der Arthrose auf, bleibt nur die Implantation einer inversen Prothese
Ablagerung von Kalksediment in der Rotatorenmanschette, gesichert durch die einfache Röntgenuntersuchung
Nacht- und Ruheschmerz v.a. beim Liegen auf der betroffenen Schulter, Schmerzen bei Überkopfbewegungen.
Zunächst konservativ mit Kortisoninjektion und Gabe eines NSAR. Mit sehr gutem Erfolg kann eine Stoßwellenbehandlung durchgeführt werden, diese wird derzeit allerdings nicht von den gesetzlichen Versicherern übernommen. Nach erfolgloser konservativer Therapie über 6-9 Monate werden verbliebene Kalkdepots arthroskopisch entfernt.
Inhalte folgen.
Verschleiß des Gelenkknorpels an der Schulter mit typischen Veränderungen im Röntgenbild.
Zunehmender Nacht- und Ruheschmerz, regelmäßige Schmerzmitteleinnahme, Bewegungseinschränkung, reibende und knirschende Phänomene beim Bewegen des Armes (Crepitatio).
Ist die subjektive Lebensqualität relevant eingeschränkt, wird ein endoprothetischer Gelenkersatz der Schulter durchgeführt. Hierzu steht eine Vielzahl von Prothesenmodellen zur Verfügung. Zur individuellen Auswahl des passenden Implantats werden präoperativ Rotatorenmanschette und Pfanne mittels CT und/oder MRT dargestellt. Die Nachbehandlung ist vom operativen Zugang und dem Prothesentyp abhängig. Mit hoher Zuverlässigkeit lässt sich eine ausgezeichnete Schmerzlinderung erreichen. Lebensdauer der Prothese und Ergebnisse sind inzwischen dem Hüftgelenkersatz ebenbürtig.
ca. 8 Tage
ggf. stationäre Rehabilitation
ca. 2 Monate
Röntgenaufnahmen/MRT: Röntgenaufnahmen des Gelenkes in zwei Ebenen sowie z. T. arthrosonographische Untersuchungen (Ultraschall) und magnetresonanztomographische Aufnahmen (MRT) des betroffenen Gelenkes ermöglichen die notwendige individuelle und exakte Planung vor jedem Gelenkeingriff.
Stadiengerechte, individuell angepasste Gelenkoperationen
7-10 Tage
2-3 Wochen
Klinische Untersuchung und Röntgenuntersuchung. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Computertomografie.
Konservativ durch Ruhigstellung in einer speziellen Schiene, sowie entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente oder operativ mit einem geeigneten individuellen Operationsverfahren
(Resektionsarthroplastik oder Arthrodese).
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden. Auch ein stationärer Klinikaufenthalt von 3 Tagen und Vollnarkose ist je nach Wunsch des Patienten möglich.
Eine Ruhigstellung hängt von dem operativen Verfahren ab. In der Regel dauert die Ruhigstellung bei der Arthrodese 2 Wochen und bei der Resektionsarthroplastik 3 Wochen.
1 Tag ambulant
Inhalte folgen.
Verschleiß des Gelenkknorpels an der Hüfte mit typischen Veränderungen im Röntgenbild.
Belastungsschmerz, der nach kurzem Einlaufen nachlässt (sog. Anlaufschmerz, häufig in Projektion auf die Leiste), Abnahme der Gehstrecke, insbesondere des schmerzfreien Gehvermögens, zunehmende Bewegungseinschränkung und notwendige Schmerzmitteleinnahme.
Bei Einschränkung der Lebensqualität und im Röntgenbild nachgewiesener, fortgeschrittener Arthrose wird ein endoprothetischer Gelenkersatz durchgeführt. Vorher wird eine Verursachung der Schmerzen durch andere Erkrankungen (Bandscheibenvorfall, Gefäßverengung, Leistenhernie) ausgeschlossen. Liegt noch kein fortgeschrittener Verlust des gelenknahen Knochens vor, kann bei jüngeren Patienten ein knochensparendes, zementfreies Prothesenmodell (sog. Kurzschaftprothese) gewählt werden. Der gewünschte Erfolg – die Eliminierung der präoperativ bestehenden Schmerzen - stellt sich meist innerhalb weniger Tage nach der OP ein.
ca. 8 - 10 Tage,
i.d.R. stationäre Rehabilitation
ca. 2 Monate
Klinische Untersuchung. Bakteriologische Laboruntersuchung.
Deckung des Defektes durch Hauttransplantation oder Lappenplastiken.
In der Regel können alle Operationen an der Hand ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Bei größeren sowie bei nicht am Arm vorliegenden Defekten wird die Operation in Vollnarkose und mit einem stationären Klinikaufenthalt von bis zu 14 Tagen durchgeführt.
In der Regel dauert die Ruhigstellung in einer Schiene 2 Wochen.
1 Tag ambulant
bis 14 Tage
stationär
2–3 Wochen
Ultraschalluntersuchung Bauchwand / Narbenregion: Die Untersuchung ermöglicht die exakte präoperative Vermessung der Bruchgröße sowie die Darstellung des Bruchinhaltes und ermöglicht die Auswahl des stadiengerechten individuellen Operationsverfahrens.
Stadiengerechte, individuell angepasste Narbenbruchoperation
Offene Narbenbruchoperation mit Netz anatomisch exakt im sog. "Sublay-Verfahren".
Laparoskopische minimal invasive Narbenbruchreparation mit Spezialnetz im sog. „IPOM Verfahren“.
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2–4 Tage
ca. 2–4 Wochen
Rissbildung im sog. Scheibenknorpel des Kniegelenkes, seltener auf der Außen- (lateraler Meniskus), häufiger auf der Innenseite (medialer Meniskus) infolge von altersbedingten Verschleißphänomenen oder Unfällen.
Streck- und Beugehemmung, Blockadegefühl, Schmerzen bei Drehbewegungen, Schwellneigung des betroffenen Gelenkes.
Besteht der Verdacht auf einen Meniskusschaden, wird eine Magnetresonanztomografie (MRT) durchgeführt. Insbesondere bei jüngeren Patienten, die häufiger von einem unfallbedingten Schaden betroffen sind, wird ein größtmöglicher Erhalt von Meniskusgewebe angestrebt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Naht ist, dass der Riss eher randständig nahe der durchbluteten Zone liegt (sog. rote Zone) und die Verletzung unmittelbar nach dem Unfall erkannt und behandelt wird. Bei älteren Patienten liegen meist degenerative Risse zum Gelenkbinnenraum vor (sog. weiße Zone). Hier sollte eine Glättung erfolgen, um eine mögliche Schädigung des angrenzenden Gelenkknorpels zu vermeiden. Die genannten Eingriffe erfolgen in arthroskopischer Technik.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 2-6 Wochen
Spezielle Ultraschalluntersuchungen
Durchführung von Farb-Ultraschalluntersuchungen mit modernen High-Tech-Farb-Duplex-Ultraschallgeräten.
Die Methode liefert in vielen Fällen präzise Daten zur Operationsplanung und damit zur Festlegung der günstigsten individuellen Operationsmethode.
Eine hohe Untersucherqualifikation ist gewährleistet (Seminarleiter der deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin DEGUM, regelmäßige Durchführung von Ultraschallkursen nach DEGUM und KV-Richtlinien).
Inhalte folgen.
Verschleiß des Gelenkknorpels am Knie mit typischen Veränderungen im Röntgenbild.
Anlaufschmerz, Abnahme der Gehstrecke und des schmerzfreien Gehvermögens, zunehmende Bewegungseinschränkung, evtl. auffällige Achsfehlstellung des Beines bis hin zur Instabilität des Gelenkes.
Bei Ausschöpfung minimal-invasiver Knorpelersatzverfahren, nicht beherrschbaren Schmerzzuständen und radiologisch nachgewiesener, fortgeschrittener Arthrose bieten wir einen endoprothetischen Gelenkersatz an. Liegt noch keine Instabilität des Bandapparates infolge einer arthrosebedingten Achsfehlstellung vor, wird eine knochensparende Oberflächenersatzprothese implantiert. Diese ist in einer zementierten und zementfreien sowie einer auf die Anatomie der Frau abgestimmten Variante verfügbar. In komplizierten Fällen kann die Implantation durch Einsatz eines Navigationsgerätes erleichtert werden. Aufgrund der Komplexizität der Kniegelenksanatomie dauert die postoperative Erholungsphase i.d.R. länger als beim Hüftgelenkersatz.
ca. 8 - 10 Tage
ggf. stationäre Rehabilitation
ca. 2 Monate
Ultraschalluntersuchung Bauchwand: Die Untersuchung ermöglicht die exakte präoperative Vermessung der Bruchgröße sowie die Darstellung des Bruchinhaltes und ermöglicht die Auswahl des stadiengerechten individuellen Operationsverfahrens.
Stadiengerechte, individuell angepasste Nabelbruchoperation
Offene Nabelbruchoperation mit Naht im sog. „Spitzy Verfahren“ bei kleinen Nabelbrüchen (< 1 cm Durchmesser)
Offene Nabelbruchoperation mit Spezialnetz m sog. „PVP Verfahren“ bei mittelgroßen Nabelbrüchen (> 1cm, <2,5 cm)
Offene Nabelbruchoperation mit Netz anatomisch exakt im sog. „Sublay-Verfahren" bei großen Nabelbrüchen (>2,5 cm)
Laparoskopische minimal invasive Nabelbruchreparation mit Spezialnetz im sog. „IPOM Verfahren“ bei großen Nabelbrüchen (>2,5 cm)
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2–4 Tage
ca. 2–4 Wochen
Klinische Untersuchung. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch einen Neurologen.
Mikrochirurgische Naht des verletzten Nervens oder Transplantation von Nerven.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden. Muss ein Beinnerv transplantiert oder genäht werden, wird dies in Vollnarkose und mit einem stationären Klinikaufenthalt von 2–4 Tagen durchgeführt.
Eine Ruhigstellung in einer Schiene erfolgt in der Regel für 3 Wochen.
1 Tag ambulant
1–2 Tage stationär
3–4 Wochen
Ultraschalluntersuchung Leiste: Die Untersuchung ermöglicht die exakte präoperative Vermessung der Bruchgröße sowie die Darstellung des Bruchinhaltes und ermöglicht die Auswahl des stadiengerechten individuellen Operationsverfahrens.
Stadiengerechte, individuell angepasste Leistenbruchoperation
Offene Lichtenstein Operation spannungsfrei mit Netz in Lokalanästhesie oder Narkose bei einseitigen kleineren Primärhernien (erstmals aufgetretenen Brüchen).
Laparoskopische minimal invasive, mikrochirurgische Hernienreparation (TAPP) per Bauchspiegelung (Schlüssellochoperation/Sandwichmethode) spannungsfrei mit Netz bei einseitigen, doppelseitigen und wieder aufgetretenen Leistenbrüchen.
2–4 Tage
ca. 2–4 Wochen
Klinische Untersuchung und Röntgenuntersuchung.
Konservativ durch Ruhigstellung in einer Oberarmschiene und entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente. Injektion mit Kortison und lokalem Betäubungsmittel. Operativ wird eine Denervierung der schmerzleitenden Nerven durchgeführt.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung in einer Oberarmschiene erfolgt für 1 Woche.
1 Tag ambulant
ca. 7–14 Tage
Zu den in der Hanse-Chirurgie besonders bevorzugten, schonenden Behandlungs- und Operationsverfahren gehört die Laparoskopie, auch Bauchspiegelung oder minimal invasive (Schlüsselloch-) Chirurgie genannt. Die Begriffe bezeichnen eine Methode, bei der die Bauchhöhle und die darin liegenden Organe mit speziellen Optiken (Endoskopen) durch kleine, vom Chirurgen geschaffene Öffnungen in der Bauchdecke sichtbar gemacht werden. Über einen 0,3-2 cm langen Hautschnitt wird ein Trokar (Röhrchen) in die Bauchdecke eingebracht, durch den dann mit Hilfe eines speziellen Endoskops (Laparoskop), das an eine Videokamera und an eine Lichtquelle angeschlossen ist, der Bauchraum eingesehen werden kann.
Bei einer diagnostischen Laparoskopie wird nach der Inspektion des Bauchraumes das Instrument wieder entfernt und die Bauchdeckenwunde mittels Naht verschlossen. Bei einem operativen Eingriff werden über weitere, ebenfalls 0,3-2 cm große Hautschnitte zusätzliche Instrumente eingebracht, mit deren Hilfe die Operation durchgeführt werden kann.
Klinische Untersuchung, Röntgenuntersuchung und neurologische Facharztuntersuchung.
Konservativ durch Ruhigstellung in einer speziellen Schiene, entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente.
Operativ mit einem geeigneten individuellen Operationsverfahren.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung erfolgt in der Regel für 1 Woche.
1 Tag ambulant
ca. 7–14 Tage
Ultraschalluntersuchung Bauchwand: Die Untersuchung ermöglicht die exakte präoperative Vermessung der Bruchgröße sowie die Darstellung des Bruchinhaltes und ermöglicht die Auswahl des stadiengerechten individuellen Operationsverfahrens.
Stadiengerechte, individuell angepasste Bauchwandbruchoperation
Offene Bauchwandbruchoperation mit Netz anatomisch exakt im sog. "Sublay-Verfahren".
Laparoskopische minimal invasive Bauchwandbruchreparation mit Spezialnetz im sog. „IPOM Verfahren“.
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2–4 Tage
ca. 2–4 Wochen
Endoskopische Enddarmuntersuchung: Vor einer Behandlung von Analfisteln ist eine endoskopische Spiegelungsuntersuchung erforderlich. Hierdurch ist die exakte individuelle Planung der nicht operativen Therapie (Verödung, Ligatur) oder der notwendigen Operation möglich.
Manchmal ist eine weiterführende Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittelgabe vor einer Operation notwendig.
Individuelle stadiengerechte Analfistelbehandlung: Je nach Ausdehnung des Befundes kommt eine operative Behandlung mit Fadendurchzug oder bei stärker ausgeprägtem Befund die Umschneidung der gesamten Fistel in Frage.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 7–14 Tage
Klinische Untersuchung, Röntgenuntersuchung und neurologische Facharztuntersuchung.
Konservativ durch Ruhigstellung in einer Oberarmschiene und entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente.
Operativ mit einer Neurolyse des Ulnarisnerven. In seltenen Fällen kombiniert mit einer Verlagerung des Ulnarisnerven.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung hängt von dem operativen Verfahren ab. In der Regel dauert die Ruhigstellung 1 Woche, bei Nervenverlagerung 3 Wochen.
1 Tag ambulant
2–3 Wochen
Endoskopische Enddarmuntersuchung: Vor einer operativen Behandlung von Hämorrhoiden ist eine endoskopische Spiegelungsuntersuchung erforderlich. Hierdurch ist die exakte individuelle Planung der nicht operativen Therapie (Verödung, Ligatur) oder der notwendigen Operation möglich.
Individuelle stadiengerechte Hämorrhoidenbehandlung: Je nach Ausdehnung des Befundes kommt die operative Behandlung mit einem Klammernahtgerät oder bei geringer ausgeprägten Befunden die Umschneidung der einzelnen Hämorrhoidalknoten in Frage.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 7–10 Tage
Durchführung von speziellen endoskopischen Untersuchungen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern (Endoskopieabteilung Bethesda AK Bergedorf): Magenspiegelung (Gastroskopie) mit Druckmessung (Manometrie) und Säuremessung (pH-Metrie) in eigenem Messplatz vor operativer Behandlung von Zwerchfellbrüchen.
Enddarm- und Dickdarmspiegelung in der Praxis.
Untergang gelenkspezifischen (hyalinen) Knorpelgewebes infolge von altersbedingten Verschleißphänomenen (Arthrose) oder Unfällen.
Vorwiegend belastungsabhängige Schmerzen und Schwellneigung des betroffenen Gelenkes.
Besteht der Verdacht auf einen Knorpelschaden, wird eine Magnetresonanztomografie (MRT) durchgeführt, um Ausdehnung und Lokalisation zu ermitteln. Insbesondere am Knie bestehen gute Möglichkeiten, einen Knorpelschaden noch vor Durchführung eines Gelenkersatzes zu beheben. In Abhängigkeit der Defektgröße kommen eine sog. Mikrofrakturierung oder Anbohrung in Betracht, mit der die Bildung eines Ersatzknorpels angeregt werden soll. Als weitere Alternative können körpereigene Knorpelzellen im Labor gezüchtet und anschließend in den Defekt eingebracht werden. Darüber hinaus gewinnen zellfreie Knorpelersatzpräparate zum Auffüllen von Knorpeldefekten an Bedeutung. Bei größeren Defekten werden Knorpel-Knochen-Zylinder an weniger belasteten Arealen des Knies oder am Becken entnommen und in den Defekt eingesetzt. Die genannten Eingriffe erfolgen in arthroskopischer Technik.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 4-6 Wochen
Eingehen in ein Gelenk mit einer Kameraoptik und chirurgischen Instrumenten über kleinste Hautschnitte zum Zwecke der Diagnostik und chirurgischen Therapie erkrankter oder verletzter Strukturen im Gelenkbinnenraum (sog. „Schlüsselloch-“ oder „minimal-invasive-“ Technik).
Beschwerden, bei denen die Durchführung einer arthroskopischen Operation sinnvoll ist, werden gesondert für das jeweilige Gelenk aufgeführt (s. Abschnitt „Gelenkchirurgie“).
Wir bieten standardmäßig die Arthroskopie von Schulter- und Kniegelenk an. Während bei jüngeren, sportlich aktiven Menschen eher unfallbedingte Bandverletzungen im Vordergrund stehen, rücken bei älteren Patienten verschleißbedingte Schäden an Schleimbeutel, Sehne, Gelenkknorpel und Meniskus in den Fokus. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Gelenk unter der Rubrik „Gelenkchirurgie“.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 2-3 Wochen
Arthrodesen (Gelenkversteifungen)
Endoprothesen (Gelenkersatz – in Kooperation)
Denervierung (Schmerzfaserausschaltung)
Klinische Untersuchung und Röntgenuntersuchung. Bei einer geplanten Denervierungsoperation erfolgt zuvor eine Testdenervierung mit einem lokalen Betäubungsmittel. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Computertomografie.
Konservativ durch Ruhigstellung und entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente oder operativ mit einem geeigneten individuellen Operationsverfahren (siehe oben).
Je nach Operationsverfahren wird die Operation in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) oder Vollnarkose durchgeführt.
Ein stationärer Klinikaufenthalt von 3 Tagen ist bei Wunsch des Patienten möglich.
Eine Ruhigstellung hängt von dem operativen Verfahren ab. In der Regel dauert die Ruhigstellung in einer Schiene zwischen 2 bis 4 Wochen.
1 Tag ambulant
3 Tage stationär
Klinische Untersuchung und Röntgenuntersuchung. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Kernspintomografie.
Naht oder Umlagerung der Sehne.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung ist anschließend nötig. Je nach Art der Sehnenverletzung und Operationsmethode ist eine Ruhigstellung, teilweise in einer speziellen Schiene, für 2 bis 8 Wochen notwendig.
1 Tag ambulant
8 Wochen
Versorgung unfallbedingter, also durch äußere Gewalteinwirkung hervorgerufene, Gewebeschäden an Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Körperhöhlen durch konservative und operative Maßnahmen.
Symptome der traumatischen Gewebeschädigung sind in zeitlichem Zusammenhang mit einem Unfallereignis auftretender Funktionsverlust mit schmerzhafter Schwellung und Hämatombildung, bei Knochenbrüchen Fehlstellung der betroffenen Extremität.
Wir bieten die primäre Versorgung aller Unfallschäden, die ambulant oder kurzstationär behandelt werden können sowie die poststationäre Nachsorge nach einem Unfall an. Unsere operative Ausrichtung beinhaltet die Versorgung von Knochenbrüchen (Schlüsselbein, Schulterpfanne, Oberarmkopf, Unterarm, Handgelenk, Mittelhand und Finger; an der unteren Extremität Schienbeinkopf, Knöchel und Mittelfuß) und Sehnenrissen (Rotatorenmanschette, Bizepssehne; an der unteren Extremität Quadriceps-, Patella- und Achillessehne) sowie die Durchführung von Bandersatzplastiken (Schultereckgelenk, Knie, Kniescheibe, Sprunggelenk).
Kurzstationär
bis zu
6 Wochen
Farb-Ultraschall Untersuchung der Venen: (bei Krampfadern und Thrombosen)
Die Untersuchung ermöglicht die exakte Planung vor einer Krampfaderoperation. In über 90 % der Fälle kann durch die Farbduplexuntersuchung auf eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel (Phlebographie) verzichtet werden. Die Strahlenbelastung und die Gefahr einer Kontrastmittelallergie kann so verringert werden.
Stadiengerechte, individuell angepasste Krampfaderoperation: Die Operation wird durch kleinste, kosmetisch günstige Schnitte ausgeführt. Es werden nur erkrankte Venenabschnitte entfernt. Die Kompressionsstrümpfe sollen nach der Operation 8–10 Wochen getragen werden.
Röntgenaufnahmen/MRT: Röntgenaufnahmen des Gelenkes in zwei Ebenen sowie z. T. arthrosonographische Untersuchungen (Ultraschall) und magnetresonanztomographische Aufnahmen (MRT) des betroffenen Gelenkes ermöglichen die notwendige individuelle und exakte Planung vor jedem Gelenkeingriff.
Stadiengerechte, individuell angepasste Gelenkoperationen.
Die arthroskopische Spiegelung des Schulter-, Knie- und Sprunggelenkes stellt einen
besonders schonenden Zugang zu den Gelenken dar. Über die kleinen Einstiche (Schlüssellochoperation) können Meniskus-, Kreuzband- und Knorpeloperationen
mit hoher Präzision und Zuverlässigkeit durchgeführt werden.
Neuerdings kann das vordere Kreuzband mit den Oberschenkelsehnen (Semitendinosus, Grazilis) ohne Verwendung von Fremdmaterialien ersetzt werden.
Des Weiteren gibt es die ACT (Autologe Chondrozyten-Transplantation) = Züchtung von Eigenknorpel und anschließende Transplantation jetzt als Kassenleistung.
1–3 Tage
7-14 Tage
Klinische Untersuchung. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Röntgenuntersuchung und Kernspintomografie.
Konservativ durch Ruhigstellung in speziellen Schienen für 2–3 Wochen und entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente oder operativ mit einem geeigneten Operationsverfahren.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung nach der Operation hängt von dem operativen Verfahren ab. In der Regel dauert die Ruhigstellung zwischen 1 bis 2 Wochen.
1 Tag ambulant
ca. 2–4 Wochen
Eine einfache Untersuchung in der Steißbeinregion genügt. Sowohl Beschwerden im chronischen Stadium (Schmerzen, Sekretion) als auch als Komplikation auftretende Abszedierungen begründen die Therapiebedürftigkeit. Typischer und diagnoseweisender Befund sind kleine Fistelöffnungen und/oder schmerzhafte Schwellungen in der Gesäßfalte beziehungsweise am Steißbein, welche das Sitzen erschweren.
Als einzig erfolgversprechende Therapie des chronischen Sinus pilonidalis gilt die chirurgische Exzision. Bei der klassischen Operation wird die Fistel meist angefärbt, um das gesamte betroffene Gewebe großflächig zu entfernen. Die Operation verläuft in der Regel unter Narkose. Es kann ein Krankenhausaufenthalt von drei bis vier Tagen nötig sein. In der Regel wird die Operationen ambulant durchgeführt.
Nach der Entfernung wird eine offene Wundbehandlung (sekundäre Wundheilung) durchgeführt.
In ausgesuchten Fällen kommen Lappenplastiken zum Einsatz um Wundheilungsstörungen und Rezidive zu verhindern.
Inhalte folgen.
Klinische Untersuchung und Röntgenuntersuchung. Gegebenenfalls weiterführende Diagnostik durch eine Kernspintomografie.
Entfernung des Ganglions oder des Tumors.
In der Regel können alle Operationen ambulant und in Plexusanästhesie (örtliche Betäubung des Armes) durchgeführt werden.
Eine Ruhigstellung in einer Schiene erfolgt in der Regel zur Wundheilung für 1 Woche.
1 Tag ambulant
ca. 7–14 Tage
Zerrung oder Riss eines oder beider zentralen, sich im Knie kreuzenden Bänder, wobei das vordere Kreuzband deutlich häufiger betroffen ist, als das hintere. Eine Kombination mit einer Verletzung der Seitenbänder, der Menisken und des Knorpels ist möglich.
Schwellung, Bewegungseinschränkung und Instabilitätsgefühl nach einem Unfall, häufig infolge einer Verdrehung des Oberkörpers nach innen gegen den fixierten Unterschenkel.
Das vordere Kreuzband hat eine überragende Bedeutung als Stabilisator des Kniegelenkes. Allen jungen Patienten mit sportlichem Anspruch empfehlen wir die Durchführung einer arthroskopischen Kreuzbandersatzplastik, wobei das Ersatzband aus körpereigenem Gewebe an der Oberschenkelinnenseite gewonnen wird (sog. Semitendinosusplastik). Die Bewegung wird postoperativ stufenweise freigegeben, begleitend wird Physiotherapie zur Kräftigung der Muskulatur verordnet.
Ambulant oder kurzstationär
ca. 6 Wochen
Inhalte folgen.
Unfähigkeit der Schulter, bei Bewegung eine schmerzfreie und stabile Gelenkführung zu erhalten mit Ausprägung in eine oder mehrere Richtungen. Häufiger Folge einer unfallbedingten Verrenkung (Luxation), seltener bedingt durch anlagebedingten Anomalien.
Akute Luxation: stärkste Schmerzen, Bewegungsunfähigkeit des Armes; chronische Luxation: Knackphänomene, Blockadegefühl, spontane Verrenkung.
Akute Luxationen stellen einen absoluten Notfall dar und müssen ohne Zeitverlust der Einrenkung (Reposition) zugeführt werden. Bei älteren Patienten ist anschließend häufig eine konservative Behandlung möglich. Meist ist jedoch eine arthroskopische Refixation der Gelenklippe („Labrum“), das bei der Luxation vom vorderen Pfannenrand abschert, erforderlich. Chronische Luxationen erfordern häufig aufwendige knöcherne Rekonstruktionen.
Dritthäufigste Fraktur des Menschen mit stark steigender Tendenz v.a. bei älteren Menschen mit Osteoporose nach einem Sturz .
Schmerzen, Fehlstellung, sichtbarer Bluterguss und Bewegungseinschränkung.
Einige Brüche eignen sich für eine konservative Behandlung. Instabile und verschobene Brüche müssen dagegen eingerichtet und stabilisiert werden, hierfür werden Nägel oder Platten aus Titan verwendet. Inzwischen ist eine Nagelosteosynthese auch in arthroskopischer Technik möglich. Bei Trümmerbrüchen wird evtl. eine prothetische Versorgung erforderlich, entweder als Humeruskopf- oder als sog. inverse Prothese.
Ultraschalluntersuchung Leiste / Schenkelbruchregion: Die Untersuchung ermöglicht die exakte präoperative Vermessung der Bruchgröße sowie die Darstellung des Bruchinhaltes und ermöglicht die Auswahl des stadiengerechten individuellen Operationsverfahrens.
Stadiengerechte, individuell angepasste Schenkelbruchoperation
Offene Naht-Operation in Narkose bei einseitigen sehr kleinen Primärhernien (erstmals aufgetretenen Brüchen) oder wenn eine Bauchspiegelungsoperation nicht in Frage kommt.
Laparoskopische minimal invasive, mikrochirurgische Hernienreparation (TAPP) per Bauchspiegelung (Schlüssellochoperation/Sandwichmethode) spannungsfrei mit Netz bei einseitigen, doppelseitigen und wieder aufgetretenen Leistenbrüchen.
2–4 Tage
ca. 2–4 Wochen
Die gutachterliche Tätigkeit der Ärzte der Hanse Chirurgie umfasst die Erstellung von:
Wir behandeln in unseren Standorten jährlich über 40.000 Patienten. Insgesamt werden von uns in den Praxen, in dem Hanse Hernienzentrum und in den kooperierenden Kliniken über 5.000 Operationen pro Jahr durchgeführt. Anbei unsere Daten für 2011:
| Hernienoperationen | ca. | 1.000 |
| Handchirurgische Operationen | ca. | 900 |
| Fußchirurgische Operationen | ca. | 200 |
| Minimalinvasive Operationen | ca. | 750 |
| Varizenoperationen | ca. | 250 |
| Proktologische Operationen | ca. | 200 |
| Gallenblasenoperationen | ca. | 60 |
| Gelenkoperationen | ca. | 1.000 |
| Sonstige | ca. | 1.100 |
Wir setzen uns für die akademische Lehre ein.
Als Hochschullehrer hält PD Dr. H. Niebuhr Vorlesungen und betreut Praktika an der
Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW Hamburg University of Applied Sciences).
Regelmäßig werden Ultraschallgrund- und Aufbaukurse für Ärzte nach DEGUM und KV-Richtlinien durchgeführt.
www.hamburger-sonographiekurs.de
Gemeinsam mit Herrn Dr. Reinpold führt Herr PD Dr. H. Niebuhr Operationskurse
für Hernienchirurgie für junge Chirurginnen und Chirurgen durch.
www.hernie-kompakt.de
Weiterbildung steht bei uns an erster Stelle.
In den Praxisstandorten der Hanse Chirurgie werden unter Leitung von PD Dr. H. Niebuhr,
Dr. Th. Bohlen und Dr. J. Marleschki Ärzte in der Weiterbildung für Chirurgie und Allgemeinmedizin ausgebildet.
Die regelmäßige Mitarbeiterbildung genießt hohen Stellenwert.
In Zusammenarbeit mit dem Olympus Medical Trainings Center Hamburg werden regelmäßig Trainingskurse für laparoskopisches Operieren (MIC) für Ärzte
durchgeführt:
www.olympus-owi.com
Wissenschaftliche Publikationen aus unserem Haus:
| Buchbeiträge | ca. | 18 |
| Originalarbeiten | ca. | 68 |
| Vorträge | ca. | 470 |
| Sitzungsvorsitz | ca. | 34 |
| Kongressorganisation | ca. | 12 |